Die Goji Beeren aus dem tibetischen Himalaya wachsen auf einer Höhe zwischen 3000 – 4000 m ü. M. Die unter diesen Bedingungen produzierten Stoffe zum Selbstschutz der Pflanze gegen das unwirtliche Klima der Höhenlage machen die Goji Beeren so einzigartig und wertvoll.
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Herkunft: tibetischer Himalaya - Qualität: Amerikanisches Biosiegel, USDA Certified Organic
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Die authentische tibetische Goji-Beere (Lycium barbarensis) im Vergleich zu der chinesischen Goji-Beere (Lycium chinensis)Die authentische tibetische Goji Beere wächst in spezifischen Gebieten des Tibets. Dank der naturbelasenen Böden und der reinen Luft entstehen in diesen kleinen roten Beeren eine unglaubliche Menge von Antioxidantien und Nährstoffen. Diese Anbau Bedingungen sind für die Spitzenqualität der tibetischen Goji Beere verantwortlich.
Es gibt viele Varianten von Lycium, aber die tibetische Goji (Lycium barbadensis) ist Spitzenreiter. Die chinesische Wolfberry (Lycium chinensis) ist von der gleichen Gattung aber ist nicht mit der tibetischen Goji Beere zu verwechseln. Die Wolfberry wird in China als Intensivkultur angebaut, auf denen Schädlingsbekämpfungsmittel, Dünger und Herbizide verwendet werden. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu den Bedingungen in der tibetischen Wildnis wo die tibetische Goji-Beere wächst.
Wenn es Zeit wird die Tibetische Goji Beere zu ernten, werden die Äste sorgfältig geschüttelt um nur die reifen Früchten zu ernten. Anschliessend werden die Beeren schonend an der Sonne getrocknet.
Die chinesische Wolfberry ist nicht schlecht, sie enthält wirklich viele Nährstoffe. Aber sie kommt bei weitem nicht auf die Menge Antioxidantien, Vitamine und Mineralien die in der tibetanischen Goji Beere vorhanden ist.
In Asien gilt die Goji-Beere als Frucht des Wohlbefindens. Die leuchtend rote Beere fördert nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) die Lebenskraft. In einem Handbuch für Ärzte aus der Ming-Dynastie (1368-1644) heisst es: „Sie stärkt den Organismus und schenkt ein langes Leben.“ In Tibet feiert man sogar Feste, mit denen man sich für die gesundheitsfördernden Eigenschaften dieser „glücklichen Frucht“ bedankt. Erst seit wenigen Jahren machen die Früchte des Bocksdorn (Lycium barbarum) auch in Amerika und Europa von sich reden – als „Anti-Aging-Beere“, als pflanzliche Substanz für Schönheit und Jugendlichkeit.
Traditionell nehmen die Chinesen die getrockneten Goji-Beeren gegen hohen Blutdruck und Blutzucker, bei Augenproblemen, zur Unterstützung des Immunsystems und zur Vorbeugung und Behandlung von Krebs.
Auch zum Kochen werden die länglich-eiförmigen und bis zu 2 cm grossen Früchte seit jeher verwendet, oder – wenn sie süss sind – auch roh gegessen. Blätter von Jungpflanzen werden als Blattgemüse verwendet.
Wo die eigentliche Heimat des Bocksdorn liegt, ist unklar, wahrscheinlich ist sein natürlicher Standort von Südosteuropa bis China zu finden. In den nordwestchinesischen Provinzen Gansu, Ningxia, Qinghai und Innere Mongolei wächst der zur Familie der Nachtschattengewächse gehörende Bocksdorn wild und reichlich. Von dort breitete er sich als Kulturpflanze nach ganz Asien, Europa, Nordamerika (hier „Wolfsberry“ genannt), Nordafrika und Australien aus.
Im Sommer und Herbst werden die Früchte geerntet und in der Sonne getrocknet. Die reifen orange-roten Goji-Beeren erinnern Europäer vom Aussehen her an Hagebutten, in getrockneter Form ähneln sie Rosinen. Sie schmecken vergleichbar mit der Cranberry fruchtig-herb.
Neuere wissenschaftliche Studien untermauern den bewährten Ruf der Goji-Beeren als Geschenk der Natur. Demnach haben sie starke antioxidative, also zellschützende Eigenschaften - ein wichtiger Faktor, um den Alterungsprozess zu verzögern. Laborstudien ergaben auch Hinweise darauf, dass Carotinoide aus Bocksdorn (Zeaxanthin und Lutein) die Blutversorgung des Auges fördern und den Sehnerv vor Zerstörung schützen, wenn ein Glaukom vorliegt. Polysaccharide aus der Pflanze haben immunmodulierende Wirkung. Und es gibt mehrere Laborstudien und eine klinische Studie zur Wirksamkeit gegen Krebs.
Prof. Dr. Earl Mindell, Verfasser einiger Ernährungs- und Vitamin-Bestseller, machte die breite Öffentlichkeit auf die wissenschaftlichen Studien aufmerksam: „Die Goji-Beere enthält das mit Abstand grösste Potenzial an gesundheitsfördernden Vitalstoffen, das mir in meiner jahrzehntelangen Forschung begegnet ist. Ihre positive Wirkung auf den Organismus ist unvergleichlich und wird von keiner anderen bisher bekannten Pflanze erreicht.“ Daraufhin war die Frucht in den Vereinigten Staaten in aller Munde. In Grossbritannien und Irland wurden Goji- Beeren im Herbst 2007 in wenigen Wochen meistverkauftes Gesundheitsprodukt im Naturkosthandel.
In der Folge boten immer mehr Firmen Goji in Form getrockneter Beeren, in Müsli, Müsliriegeln, Nussmischungen, Schokolade oder als Saft oder Tee an. Goji-Beeren schmecken in Suppen, Saucen und Salaten ebenso wie im selbstgebackenen Brot und Kuchen. Sie können auch roh wie Rosinen direkt aus der Hand gegessen werden.
Die Bocksdornfrüchte enthalten sehr viel Vitamin C. Der Anteil an B-Vitaminen ist bemerkenswert hoch (B1, B2, B3). Auch der Gehalt an weiteren Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist beachtlich. In der Goji-Beere lassen sich insgesamt 19 Eiweissbausteine (Aminosäuren) und 30 Mineralien und Spurenelemente nachweisen.
Enthalten ist auch ss-Sitosterol, ein cholesterolähnliches Phytosterol, das den Fettgehalt des Blutes senken kann und günstig bei Prostatavergrösserung wirkt. Ausserdem Anthocyane, das sind antioxidative Pflanzenfarbstoffe, die beispielsweise die Oxidation des schädlichen LDL-Cholesterins verhindern und dadurch Ablagerungen in den Gefässen vorbeugen. Laut Forschungen sollen 20-30 Gramm getrocknete Goji-Beeren pro Tag ausreichen, um den Körper mit der benötigten Menge an zellschützenden Biostoffen zu versorgen. Dies entspricht ungefähr einer guten Handvoll.
Goji-Beeren haben eine positive Wirkung auf unser Immunsystem. Sie bewirken einen Anstieg von weissen Blutkörperchen, der Gesundheitspolizei unseres Körpers, und machen die Fresszellen aktiver und effektiver. Die Ausschüttung eines der häufigsten Antikörper, Immunglobulin A (igA), stieg nach dem regelmässigen Verzehr von Goji-Beeren um 75 Prozent. Die Bocksdornfrüchte erhöhen auch die Produktion von Interleukin-2, einem Botenstoff, der natürliche Killerzellen zu erhöhter Aktivität – etwa im Kampf gegen Krebszellen – anregt.
So greifen unzählige Wirkstoffe der "Glücks-Beere" auf biologische, sich ergänzende Weise ineinander um unsere Nerven zu beruhigen, unsere Stimmung zu heben, unsere Energie und Gesundheit zu steigern und uns einen gesunden und erholsamen Schlaf zu schenken.
Literaturempfehlung:
Goji - Die ultimative Superfrucht
von Shalila Sharamon und Bodo J. Baginski
ISBN-10: 3893855440
ISBN-13: 978-3893855445
Praxis für ganzheitliche Therapien
Daniel Aebi
www.zeitundraum.ch